Kurz gesagt: Metallstaub entsteht beim Schleifen, Trennen und Bürsten von Metall. Je nach Legierung enthält er krebserzeugende oder giftige Bestandteile wie Chrom(VI), Nickel oder Mangan; feiner Metallstaub ist zudem teils brand- und explosionsfähig. Absaugung an der Quelle und die richtige Staubklasse sind Pflicht.
Wie Metallstaub entsteht
Beim Trennen, Schleifen und Bürsten von Metall lösen sich feine Partikel. Anders als beim Schweißen entsteht der Staub mechanisch – die gesundheitliche Wirkung hängt stark von der Legierung ab.
Gefahren je nach Metall
- Edelstahl (Cr-Ni) – Chrom(VI) und Nickel gelten als krebserzeugend
- Manganhaltige Stähle – Mangan ist neurotoxisch (AGW 0,02 mg/m³)
- Aluminium- und Magnesiumstaub – feiner Staub ist brand- und explosionsfähig
So schützt Du Dich
Bei krebserzeugenden Metallstäuben ist Absaugung der Staubklasse H vorgeschrieben. Ein Funkenvorabscheider vor dem Sauger verhindert Brände; Alu- und Magnesiumstaub braucht besondere Vorsicht. Für die Werkstattluft eignen sich Staubfilter-Boxen und DustBox-Luftreiniger. Grundsätzlich gilt: nicht kehren, sondern absaugen. Passende Geräte findest Du bei den Bau-Luftreiniger und Sauger.
Das Wichtigste in Kürze
- Gefahr hängt von der Legierung ab (Chrom VI, Nickel, Mangan).
- Feiner Alu-/Magnesiumstaub ist brand- und explosionsfähig.
- Krebserzeugende Metallstäube: Absaugung Klasse H.
- Funkenvorabscheider einsetzen, nie kehren.
Häufige Fragen
Ist Metallstaub krebserzeugend?
Er kann es sein: Chrom(VI) und Nickel aus Edelstaub gelten als krebserzeugend. Die Gefahr hängt von der Legierung ab.
Warum kann Metallstaub explodieren?
Sehr feiner Aluminium- und Magnesiumstaub ist brand- und explosionsfähig, wenn er aufgewirbelt und gezündet wird.
Welche Absaugung brauche ich für Metallstaub?
Bei krebserzeugenden Metallstäuben Staubklasse H, möglichst mit Funkenvorabscheider.

















































































