Kurz gesagt: Quarzfeinstaub (kristallines Siliziumdioxid) ist krebserzeugend und verursacht die Silikose. Betroffen sind vor allem Bau-, Stein-, Fliesen- und Trockenbaugewerke. Der Arbeitsplatzgrenzwert für Quarz-A-Staub beträgt 0,05 mg/m³ (TRGS 559).
Wo Quarzstaub entsteht
Quarz steckt in fast allen mineralischen Baustoffen – Beton, Mörtel, Fliesen, Sandstein, Ziegel. Beim Schneiden, Schleifen, Fräsen oder Abbrechen wird er als feiner, alveolengängiger Staub frei, der tief in die Lunge gelangt.
Diese Berufsgruppen sind besonders betroffen
- Fliesen-, Platten- und Mosaikleger
- Maurer und Betonbauer
- Trockenbauer und Estrichleger
- Steinmetze und Natursteinbearbeiter
- Abbruch- und Sanierungsunternehmen
Grenzwert und Schutz nach dem STOP-Prinzip
Der AGW für Quarzfeinstaub liegt bei 0,05 mg/m³ (TRGS 559); die DGUV stuft ihn als krebserzeugend ein. Geschützt wird nach dem STOP-Prinzip: Substitution, Technik (Nassbearbeitung, Absaugung mit Bau-Entstauber und DustBox-Luftreiniger), Organisation und Persönliche Schutzausrüstung (FFP3).
Das Wichtigste in Kürze
- Quarzfeinstaub ist krebserzeugend und löst Silikose aus.
- AGW: 0,05 mg/m³ (TRGS 559).
- Besonders betroffen: Fliesenleger, Maurer, Trockenbauer, Steinmetze.
- Schutz nach STOP-Prinzip: absaugen, nass arbeiten, FFP3.
Häufige Fragen
Warum ist Quarzstaub so gefährlich?
Der feine, alveolengängige Staub gelangt tief in die Lunge, verursacht die unheilbare Silikose und gilt als krebserzeugend.
Welche Berufe sind besonders betroffen?
Fliesenleger, Maurer, Betonbauer, Trockenbauer, Estrichleger, Steinmetze sowie Abbruch- und Sanierungsbetriebe.
Wie hoch ist der Grenzwert für Quarzstaub?
Der AGW liegt bei 0,05 mg/m³ (TRGS 559).

















































































