Kurz gesagt: Silikose ist die durch Quarzfeinstaub verursachte Staublunge – eine unheilbare, fortschreitende Vernarbung des Lungengewebes. Sie ist als Berufskrankheit anerkannt. Vorbeugen lässt sich nur, indem die Quarzstaubbelastung dauerhaft unter dem Grenzwert von 0,05 mg/m³ bleibt.
Was bei der Silikose passiert
Eingeatmeter Quarzfeinstaub lagert sich in den Lungenbläschen ab. Der Körper kapselt die Partikel in Bindegewebe ein – die Lunge vernarbt zunehmend und verliert ihre Elastizität. Dieser Prozess ist irreversibel und schreitet auch nach Ende der Belastung fort.
Symptome und Spätfolgen
Anfangs bleibt die Silikose oft unbemerkt. Später kommen Atemnot bei Belastung, chronischer Husten und Leistungsverlust hinzu. Silikose erhöht zudem das Risiko für Tuberkulose und Lungenkrebs. Zwischen erster Belastung und Erkrankung liegen häufig viele Jahre.
So beugst Du vor
Da Heilung nicht möglich ist, zählt konsequente Vorbeugung: Nassbearbeitung, Absaugung mit Entstaubern der Staubklasse M oder H (Bau-Entstauber), Raumluftreinigung mit DustBox-Luftreiniger und regelmäßige Messung der Belastung mit Staubmessgeräte. Persönlich schützt eine FFP3-Maske.
Das Wichtigste in Kürze
- Silikose ist unheilbar und schreitet fort.
- Sie ist als Berufskrankheit anerkannt.
- Grenzwert Quarzfeinstaub: 0,05 mg/m³.
- Nur Absaugung, Nassarbeit und FFP3 beugen wirksam vor.
Häufige Fragen
Ist Silikose heilbar?
Nein. Die Vernarbung der Lunge ist irreversibel und kann auch nach dem Ende der Staubbelastung weiter fortschreiten.
Wodurch entsteht Silikose?
Durch das langjährige Einatmen von Quarzfeinstaub, der beim Bearbeiten mineralischer Baustoffe frei wird.
Wie kann ich Silikose vorbeugen?
Durch Nassbearbeitung, Absaugung an der Quelle, Raumluftreinigung mit HEPA-Luftreinigern und eine FFP3-Maske.

















































































