Holzstaub in der Werkstatt: Gesundheitsrisiko und Absaugung

Holzstaub in der Werkstatt: Gesundheitsrisiko und Absaugung

3. November 2023
08:32
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Kurz gesagt: Holzstaub – besonders von Hartholz wie Buche und Eiche – ist krebserzeugend (Kategorie 1A) und kann Nasenkrebs auslösen. Der Arbeitsplatzgrenzwert liegt bei 2 mg/m³ (einatembare Fraktion, TRGS 553). Schutz bieten Absaugung an der Maschine und Luftreiniger für die Hallenluft.

Warum Holzstaub gefährlich ist

Stäube von Hartholz wie Buche und Eiche sind als krebserzeugend der Kategorie 1A eingestuft und können Krebs in Nase und Nasennebenhöhlen auslösen (Berufskrankheit 4203). Weichholzstäube reizen die Atemwege und wirken sensibilisierend. Der feine Schleifstaub ist dabei gefährlicher als grobe Späne.

Grenzwert und Regelwerk

Für Holzstaub gilt ein Arbeitsplatzgrenzwert von 2 mg/m³ in der einatembaren Fraktion (TRGS 553, abgeleitet aus TRGS 906). Ab Überschreitung ist arbeitsmedizinische Vorsorge Pflicht.

So hältst Du die Werkstatt sauber

Jede staberzeugende Maschine sollte an eine Absaugung angeschlossen sein (Staubklasse M). Feinen Schwebstaub, der trotzdem in die Hallenluft gelangt, fängt ein DustBox-Luftreiniger oder eine Staubfilter-Boxen ab. Nicht kehren – das wirbelt den krebserzeugenden Feinstaub auf; stattdessen absaugen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Hartholzstaub (Buche/Eiche) ist krebserzeugend (Kat. 1A).
  • AGW: 2 mg/m³ einatembare Fraktion (TRGS 553).
  • Jede Maschine an eine M-Absaugung anschließen.
  • Feinstaub aus der Hallenluft mit Luftreiniger filtern.

Häufige Fragen

Ist Holzstaub krebserzeugend?

Hartholzstaub von Buche und Eiche ist als krebserzeugend Kategorie 1A eingestuft und kann Nasenkrebs auslösen.

Wie hoch ist der Grenzwert für Holzstaub?

Der AGW beträgt 2 mg/m³ in der einatembaren Fraktion (TRGS 553).

Wie schütze ich mich vor Holzstaub?

Absaugung direkt an der Maschine (Klasse M) plus ein Luftreiniger für den Feinstaub in der Hallenluft.

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