Was passiert, wenn man Baustaub einatmet?

Was passiert, wenn man Baustaub einatmet?

31. August 2023
08:28
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Kurz gesagt: Grobe Partikel fängt die Nase ab, doch der gefährliche alveolengängige Feinstaub (A-Staub) dringt bis in die Lungenbläschen und bleibt dort. Je nach Zusammensetzung drohen Reizungen, chronische Bronchitis, Staublunge oder Krebs. Die Grenzwerte liegen bei 1,25 mg/m³ (A-Staub) und 10 mg/m³ (E-Staub).

E-Staub und A-Staub – der entscheidende Unterschied

Man unterscheidet die einatembare Fraktion (E-Staub), die in Nase und Rachen gelangt, von der alveolengängigen Fraktion (A-Staub), die bis in die Lungenbläschen vordringt. Gerade der besonders feine A-Staub ist tückisch: Er ist mit bloßem Auge kaum sichtbar und wird vom Körper nicht wieder abtransportiert.

Kurzfristige und langfristige Folgen

Kurzfristig reizt Baustaub Augen, Nase und Atemwege und löst Husten aus. Langfristig drohen chronische Bronchitis und COPD. Enthält der Staub Quarz, Asbest oder Hartholz, kommen Staublunge und ein erhöhtes Krebsrisiko hinzu.

So schützt Du Deine Lunge

Am wirksamsten ist es, Staub gar nicht erst frei werden zu lassen: Absaugung direkt am Werkzeug (Bau-Entstauber), Raumluftreinigung mit DustBox-Luftreiniger und – wo möglich – Nassbearbeitung. Ergänzend schützt eine FFP2- oder FFP3-Maske.

Das Wichtigste in Kürze

  • A-Staub dringt bis in die Lungenbläschen und bleibt dort.
  • Folgen: von Reizung über COPD bis Staublunge und Krebs.
  • Grenzwerte: A-Staub 1,25 mg/m³, E-Staub 10 mg/m³.
  • Absaugen, Luft reinigen, Maske tragen.

Häufige Fragen

Was ist gefährlicher: grober oder feiner Staub?

Der feine, alveolengängige A-Staub, weil er bis in die Lungenbläschen gelangt und dort nicht abgebaut wird.

Welche Krankheiten kann Baustaub auslösen?

Von Atemwegsreizung und chronischer Bronchitis bis zu Staublunge und – bei Quarz, Asbest oder Hartholz – Krebs.

Wie schütze ich mich beim Einatmen von Baustaub?

Durch Absaugung an der Quelle, HEPA-Luftreiniger, Nassbearbeitung und eine FFP2/FFP3-Maske.

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