Kurz gesagt: Ein Bau-Entstauber saugt Staub direkt am Werkzeug ab und ist unverzichtbar. Aber: Feinster, alveolengängiger Staub gelangt trotzdem in die Raumluft und schwebt dort stundenlang. Erst die Kombination aus Absaugung an der Quelle und einem Luftreiniger für die Raumluft senkt die Belastung wirklich.
Was der Entstauber leistet – und was nicht
Der Entstauber erfasst den Großteil des Staubs direkt an der Entstehungsstelle. Doch kein System erfasst 100 %: Ein Teil des Feinstaubs entweicht, wird aufgewirbelt oder entsteht dort, wo keine Absaugung ansetzen kann. Dieser Schwebstaub bleibt lange in der Luft.
Die richtige Staubklasse
Entstauber sind nach EN 60335-2-69 klassifiziert: Klasse L für ungefährliche Stäube, M für Holz- und mineralische Stäube, H für krebserzeugende Stäube wie Quarz und Asbest. Für die meisten Bauarbeiten ist mindestens Klasse M Pflicht.
Die Lösung: Quelle absaugen und Raumluft reinigen
Kombiniere den Bau-Entstauber an der Quelle mit einem DustBox-Luftreiniger, der die Raumluft im Umluftbetrieb filtert. So sinkt die Feinstaubkonzentration deutlich schneller. Mit Staubmessgeräte lässt sich der Erfolg belegen.
Das Wichtigste in Kürze
- Entstauber erfassen nie 100 % – Feinstaub bleibt in der Luft.
- Staubklassen: L (harmlos), M (Holz/mineralisch), H (krebserzeugend).
- Erst Absaugung + Luftreiniger senken die Belastung wirklich.
- Erfolg mit Staubmessgerät belegen.
Häufige Fragen
Reicht ein Entstauber allein aus?
Meist nicht. Er erfasst den Großteil an der Quelle, aber feiner Schwebstaub gelangt trotzdem in die Raumluft und braucht zusätzlich einen Luftreiniger.
Welche Staubklasse muss mein Entstauber haben?
Für Holz- und mineralische Stäube Klasse M, für krebserzeugende Stäube wie Quarz und Asbest Klasse H.
Wie kombiniere ich Absaugung und Luftreiniger?
Werkzeug an den Entstauber anschließen und zusätzlich einen Luftreiniger im Raum betreiben, der die Luft im Umluftbetrieb filtert.

















































































