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Immer wieder sind auf der Baustelle Arbeiter zu sehen, die bei ihrer Arbeit mitten im dicken Staub stehen, und das ohne Arbeitsschutzmaske. Das ist mehr als fahrlässig und fast schon als absolut leichtsinnig zu bezeichnen. Niemand kann wissen, was bei der Arbeit mit der Bohrmaschine oder der Flex alles in die Luft gerät. Neben dem üblichen Feinstaub, der allein schon eine Gefahr darstellt, können auch giftige Stäube, Rauch, Bakterien und sogar Pilzsporen aufgewirbelt werden. Diese werden dann von den anwesenden Arbeitern eingeatmet. Was das für Folgen haben kann, mag sich wirklich niemand ausmalen. Das ist der Grund, warum der Schutz vor Atemluftbelastungen durch eine Atemschutzmaske so wichtig ist.

Staub- und Atemschutzmasken der Schutzklasse FFP1, FFP2 und FFP3. Diese Masken schützen zuverlässing vor festen und flüssigen Aerosolen, Stäuben, Nebel und Rauch. Die Erklräung der Stutzklassen finden Sie unten im Text.

Ausführliche Informationen zum Thema Atemschutz finden Sie auf der BG-Bau-Seite LINK HIER

Wir helfen Ihnen gerne bei der Auswahl des richtigen Atemschutzmakse . Rufen Sie uns an Tel. 0345-22580441 oder nutzen Sie den CHAT unten rechts.

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Atemschutzmaske vs. Mundschutz

Atemschutzmasken schützen die Atemwege vor Grob- und Feinstäuben, vor Rauch, Aerosolen sowie in höheren Schutzklassen auch vor Viren und Bakterien. Atemschutzmasken unterliegen einer europäischen Norm – der DIN EN 149 – und werden in die drei Schutzklassen FFP1, FFP2 und FFP3 unterteilt. Um in eine dieser Schutzklassen eingeteilt zu werden, müssen Atemschutzmasken bestimmte Anforderungen an die Menge der gefilterten Partikel erfüllen.

Dabei filtern Masken der Klasse

  • FFP 1 mindestens 80 Prozent
  • FFP 2 mindestens 94 Prozent
  • FFP 3 mindestens 99 Prozent der Partikel

Je mehr Schichten an Filtermaterial in der Atemschutzmaske verarbeitet sind, desto mehr Partikel kann sie auch filtern. Das bedeutet: Je höher die Schutzklasse, desto dichter ist die Maske.

Dabei filtern FFP1-Masken lediglich ungiftige Feinstäube, FFP-2-Masken ungiftige Feinstäube,  Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze sowie krebserregende Stoffe wie Mineralstäube und Holzstäube. Aus diesem Grund gelten Atemschutzmasken der Klasse FFP2 im Bauhaupt- und Baunebengewerbe auch als Standard-Atemschutzmasken. Atemschutzmasken der Klasse FFP-3 filtern neben den vorgenannten Partikeln zusätzlich auch radioaktive Stoffe und Viren.

Damit wären wir auch schon beim großen Unterschied zwischen Atemschutzmasken und Mund-Nasen-Masken: Letztere besitzen keinen Filter für Viren. Sie vermindern lediglich die Zahl der Viren, die ausatmen (oder husten und niesen) über die Luft verteilt werden, indem die Masken die Geschwindigkeit der Luft beim Ausatmen sowie von Tröpfchen bei Husten reduzieren. Damit reduziert der Mundnasen-Schutz zwar die Ansteckungsmöglichkeit über Tröpfchen, schützt aber nicht vor einer Ansteckung. Deshalb muss ein Mundschutz immer mit anderen Hygienemaßnahmen kombiniert werden, zu denen zwingend regelmäßiges, gründliches Händewaschen mit Seife gehört

FFP1

  • Schützt vor ungiftigen Partikel auf Wasser- und Ölbasis
  • Anzunwenden bei Schadstoffkonzentrationen bis zum 4-fachen des Arbeitsplatzgrenzwertes
  • Filterleistung: 80 % der genannten Schadstoffe
  • Anwendung: vorzugsweise in der Lebensmittelindustrie
  • Einmal-Maske

FFP2

  • Schützt vor gesundheitsschädlichen Partikel auf Wasser- und Ölbasis,
  • Anzunwenden bei Schadstoffkonzentrationen bis zum 10-fachen des Arbeitsplatzgrenzwertes
  • Filterleistung: 94 % der genannten Schadstoffe
  • Anwendung: Handwerk, Bauhaupt- und Baunebengewerbe, Industrie, Gesundheitswesen, Landwirtschaft, Medizintechnik, Metallverarbeitung, Kunsstfoffindustrie, Reinigungs- und Entsorgungsbetriebe.
  • als Einwegprodukt für den Arbeitsschutz in einer Acht-Stunden Schicht vorgesehen
  • Mehr Infos zu FFP2 Masken unter den Produkten

FFP3

  • Schützt vor gesundheitsschädlichen und krebserzeugenden Partikel auf Wasser- und Ölbasis, radioaktive Partikel, luftgetragene biologische Arbeitsstoffe der Risikogruppe 2+3, Enzyme, Viren und Sporen.
  • Anzunwenden bei Schadstoffkonzentrationen bis zum 30-fachen des Arbeitsplatzgrenzwertes
  • Filterleistung: 99 % der genannten Schadstoffe
  • Anwendung: Handwerk, Bauhaupt- und Baunebengewerbe, Industrie, Gesundheitswesen, bei Arbeiten mit Schwermetallen, Hartholz, Bremsstaub, radioaktiven Stoffen, Krankheitserreger wie Viren, Bakterien und Pilzsporen, sowie Edelstahlschweißen
  • als Einwegprodukt für den Arbeitsschutz in einer Acht-Stunden Schicht vorgesehen

Partikelfilternde Halbmasken – FFP-Masken

FFP-Masken gehören zur Kategorie III, also der höchsten Stufe, der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) im Rahmen des Arbeitsschutzes. Hierbei geht es um den Schmutz des Menschen vor irreversiblen oder tödlichen Gefahren! I.d.R. sind immer mindestens 2 PSA-Produkte für einen optimalen Schutz notwendig. (Z.B. Schutzoverall und Atemschutzmaske).

Zugelassene Masken (jede PSA) müssen CE-Kennzeichnung und die Nummer der Prüfstelle auf dem Produkt oder dem Beipackzettel haben. Zudem muss die Filterleistung des Maskenmaterials technische Normen erfüllen. Einschlägig ist die europäische Norm EN 149:2001+A1:2009 1 (oder ihr internationales Äquivalent). Die Prüfziffer muss auf der Maske aufgedruckt sein.

Bei diesen Masken spricht man von 3 Schutzklassen. Je höher die Klasse, desto höher ist der Abscheidegrad (Filterleistung) und desto geringer ist die Leckage. D.h. auch, je höher die Schutzklasse desto effektiver ist die Filterwirkung.

Gesichtsvisier

  • Teil der Persönlichen Schutzausrüstung
  • Eigenschutz: Spritzschutz für Gesicht und Augen
  • kein Atemschutz
  • bwischbar und wiederverwendbar

Medizinische Mundschutzmaske

  • Zulassung als Medizinprodukt nur mit CE-Kennzeichnung, ansonsten ist ein reiner Mund-Nasen-Schutz
  • Fremdschutz: schützt vor allem andere vor infektiösen Tröpfchen, die sich in der ausgeatmeten Luft des Trägers befinden können
  • Eigenschutz: nur bedingt
  • Einmal-Maske
  • erkennbar an ihrer Farbgebung: Außenseite hellblau oder hellgrün, Innenseite weiß

regelmäßiges, gründliches Händewaschen mit Seife gehört sowie die Einhaltung eines Abstandes zu anderen Menschen von mindestens 1,50 Meter.

Unser Tipp:

Wählen Sie einen Mund-Nasen-Schutz, wenn Sie im Beruf, Unterwegs oder Zuhause die Übertragung von Keimen durch Tröpfcheninfektion reduzieren wollen. Dies gilt beispielsweise auch für das Coronavirus: Laut Bundesministerium für Gesundheit hilft eine Mund-Nasen-Schutzmaske, die Verbreitung des Coronavirus zu verringern.

Wählen Sie eine Atemschutzmaske

der Schutzklasse FFP-2, wenn Sie Ihre Atemwege vor bei Bau- und Renovierungsarbeiten entstehenden krebserregenden Feinstaubpartikeln sowie Bakterien und Pilze (Schimmelpilze) schützen wollen.Das Robert Koch-Institut empfiehlt diese Masken zum Schutz vor einer Infektion durch das Coronavirus SARS-CoV-2 im Privatgebrauch (vorzugsweise zum Schutz gegen das Corona Virus) darf die Maske nach sieben Tagen wieder getragen werden, wenn sie in dieser Zeit bei Raumtemperatur durchtrocknet. Nach dieser „Desinfektionszeit“ ist SARS-CoV-2 auf und in dem Maskenmaterial kaum noch infektiös.

Masken der Schutzklasse FFP-3, wenn Sie sich vor Viren und radioaktiven Stoffen, die über die Atemwege in den Körper gelangen, schützen möchten.

FFP1, FFP2 und FFP3-Masken gibt es mit Ventil und ohne Ventil

  • ohne Ventil: filtert ein- und ausgeatmete Luft und dient dem Fremd- und Eigenschutz
  • mit Ventil: filtert eingeatmete Luft und ist dient dem Eigenschutz.